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Firmengeschichte

Vor rund 100 Jahren begann die Stadt Michelstadt, die zentrale Trinkwasserversorgung planmäßig auszubauen und die Wasserleitungen in die einzelnen Wohnungen zu verlegen. Die Öffentlichen Brunnen, aus denen zuvor die Bewohner Michelstadts das Wasser entnahmen, verloren damit allmählich an Bedeutung.

Zu der damaligen Zeit wurde die Wasserversorgung der Stadt durch die Naturquellen (Deckelquelle, Löwenkopfquelle, Miesquelle, Quelle bei der Kapellenwiese) gedeckt und die natürlichen Gefälle reichten aus, um die Einwohner der Stadt mit Trinkwasser versorgen zu können. Da sich aber mit der Zeit, besonders während der heißen und trockenen Sommermonate, ein Wassermangel bemerkbar machte, weil ein Wasservorrat fehlte, errichtete das Wasserwerk der Stadt Michelstadt 1912 einen Hochbehälter mit Quellenkammer an der Deckelquelle. Dieser Wasserspeicher sicherte damals den Bewohnern Michelstadts das ganze Jahr über einen ausreichenden Wasservorrat. Ein weiterer Hochbehälter wurde 1930 mit einem Fassungsvermögen von 500 Kubikmeter in 256 m Höhe am Galgenberg gebaut.

1939 übertrug die Stadt Michelstadt die Verantwortung für die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser an die Stadtwerke Michelstadt. Diese wurden 1960 in eine GmbH umgewandelt, an der die Stadt zu 73,6 % und die Maingaswerke zu 26,4 % beteiligt waren. Die Stadtwerke Michelstadt GmbH hatten zu dieser Zeit vier Betriebszweige: Trinkwasser, Gas, Strom und Stadion mit Schwimmbad. Doch bereits 1965 stiegen die Maingaswerke bei der Stadtwerke GmbH aus. Damit endete auch der Betriebszweig Gasversorgung. Ende 1967 ging der Betriebszweig Stadion an die Stadt Michelstadt zurück. 1977 wurde die Stromversorgung an die Heag verkauft. Im gleichen Jahr kamen die Wasserversorgungen der eingemeindeten Stadtteile zu den Stadtwerken, denen als vorläufig einziger Betriebszweig die Wasserversorgung geblieben war.

Als sich nach dem Zweiten Weltkrieg viele Heimatvertriebene in Michelstadt niederließen und sich die Zahl der Einwohner in den folgenden Jahren ständig erhöhte, ist der Wasserbedarf in einem nicht erwarteten Maße gestiegen. Die neue Situation machte den weiteren Ausbau von Förderanlagen dringend notwendig. So entstand 1948 in einer Tiefe von 20m der Tiefbrunnen Galgenberg, 1964 in einer Tiefe von 200m der Tiefbrunnen Heuberg und 1970 in 120m Tiefe der Tiefbrunnen Balserwiese. Dieser Tiefbrunnen erwies sich als besonders ergiebig, denn pro Sekunde werden 15 Liter Wasser gefördert. Darüber hinaus sorgen nun zwei neue Hochbehälter für den nötigen Leitungsdruck. 1967 wurde der Wasserhochbehälter II (Am Heuberg) und 1991 der Wasserhochbehälter I (Am Galgenberg) errichtet. Die Trinkwasserversorgung ist somit, auch bei steigender Einwohnerzahl, für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Zu dem Versorgungsgebiet gehören auch die sieben Stadtteile.

Im Dezember 1995 wurden den Stadtwerken nach der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung der Städte Erbach und Michelstadt die Betriebsführung der Stadtbuslinien in und zwischen den beiden Nachbarstädten Erbach und Michelstadt übertragen. Auf die Stadtwerke, Eigengesellschaft der Stadt Michelstadt zu 100 %, ist somit zu der Trinkwasserversorgung noch ein weiterer Betriebszweig, nämlich der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) neu hinzugekommen. Zur Sicherstellung der CityBus-Versorgung arbeiten die die Stadtwerke Michelstadt mit der Odenwald-Regionalgesellschaft (Oreg), die den öffentlichen Personennahverkehr für den gesamten Odenwaldkreis gewährleistet, und dem ausführenden Busunternehmen, der Firma Karl Reinhard Wissmüller, zusammen.

(Quelle: A-Z Michelstadt)

Das Hauptgebäude der Stadtwerke mit dem Eingangsbereich